• Deutschlandfunk

    Sexism sells


    Von Jan Schilling An einem Gerüst hängt ein Plakat für Balkonsanierung, der Slogan unter dem großflächigen Bild „Damit es schöner wird“ – bis hierher kein Problem, doch auf dem Bild ist kein Balkon oder der Blick ins Freie abgebildet, sondern das Dekolleté einer Frau. Das nervt Stevie Schmiedel gewaltig. Ihr Verein Pinkstinks setzt sich gegen […]



  • Deutschlandfunk

    News aus dem Knast


    Von Jan Schilling Twitter, Facebook, die schnelle Suche bei Google – der Computer ist heute wesentlicher Bestandteil der Recherche bei Journalisten. Die Redakteure der Zeitschrift „Lichtblick“ in Berlin können von solchen Möglichkeiten nur träumen. Denn sie geben die größte unzensierte Gefangenzeitschrift in Deutschland heraus, als Inhaftierte. Jan Schilling besuchte die Redakteure in der Justizvollzugsanstalt Tegel. […]



  • MDR Kultur/RBB Kulturradio

    Gestrandet im Maritim


    Von Robert Dobe und Duška Roth Als die Stadt Halle (Saale) 2015 das ehemalige Interhotel Maritim als Erstaufnahmeeinrichtung anmietet, um die vielen hundert Flüchtlinge unterzubringen, brennt in der ersten Nacht schon ein Auto. „Hätte ich in Afghanistan bleiben sollen bis ich sterbe?“ fragt der NATO-Dolmetscher Hamid. Er ist einer von 750 Flüchtlingen, die in der Immobilie […]



  • KIT Audio

    Ausblicke auf die Stadt der Zukunft


    Von Philipp Eins Bereits heute leben rund 3,7 Milliarden Menschen in Städten, das ist die Hälfte der Weltbevölkerung. UN-Berechnungen zufolge gibt es im Jahr 2030 bereits fünf Milliarden Städter, viele von ihnen in immer riesenhafteren urbanen Zentren, sogenannten Megastädten. Auch in Deutschland prägt der Trend zur Stadt die Besiedlung; auf dem Land lebt nur noch […]



  • Deutschlandfunk Kultur

    Für eine Handvoll Euro


    Von Philipp Eins Mehr als 200.000 Flüchtlinge könnten dieses Jahr Italien über das Mittelmeer erreichen. Diejenigen, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wird, müssen das Land theoretisch sofort verlassen – auf eigene Kosten. Das aber machen die wenigsten. Wer keine gültigen Dokumente hat, schlägt sich mit schlecht bezahlten Hilfsjobs oder als Erntehelfer durch. Die Stimmung ist […]



  • Deutschlandfunk Kultur

    Vom Soldaten zum Start-up-Gründer


    Von Philipp Eins Iranische Atommeiler, britische Krankenhäuser, der deutsche Bundestag – mit jedem Hackerangriff wächst das Sicherheitsgeschäft. Warum gerade Start-Ups aus Israel bei der Cyber-Security weltweit vorne mitmischen, liegt auch an der Eliteeinheit 8200. Sie ist eine der berüchtigtsten Abteilungen in der israelischen Armee. Die Soldaten hören ab und lesen mit, was nützlich sein könnte, […]



  • SWR 2

    Leben mit Geräuschempfindlichkeit


    Von Philipp Eins Hundebellen, Lachen, Telefonklingeln, Weckerläuten oder laute Staubsauger – solche Geräusche gehören zum Alltag. Manche Menschen reagieren auf akustische Reize aber sensibler als andere. Wer unter Hyperakusis leidet, bei dem können Geräusche sogar Schmerzen auslösen. Betroffene ertragen es kaum, mit der S-Bahn zu fahren. Drei Menschen erzählen, wie sie mit Lärm im Alltag […]



  • Deutschlandfunk Kultur

    New Yorks kubanische Musikszene


    Von Philipp Eins Über 135.000 “Cuban Americans” leben in der Metropolregion New York. Ihre Musik hat eine lange Tradition in der Stadt, sie reicht bis in die 30er- und 40-Jahre zurück. Jetzt sorgt die mögliche Kuba-Politik des nächsten US-Präsidenten Donald Trump für Diskussionsstoff. Philipp Eins war in der Musikszene New Yorks unterwegs und hat mit […]



  • Deutschlandfunk Kultur

    Die Retter vom Mittelmeer


    Von Philipp Eins Obwohl die Balkanroute geschlossen ist, gelangen anhaltend viele Flüchtlinge über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa. Bis zu 300.000 Menschen erwartet die Grenzschutzagentur Frontex allein in diesem Jahr. Viele von ihnen stammen aus Krisenländern wie Somalia oder Eritrea und sind zuletzt im nordafrikanischen Libyen gestrandet. Auch dort sind sie Willkür und Gewalt ausgesetzt […]



  • MDR Kultur/RBB Kulturradio

    Tamer Alawam und der syrische Krieg


    Von Robert Dobe Mit dem Krieg begannen die Kopfschmerzen. Tamer Alawam versuchte sie mit einem Schal zu bekämpfen, den er sich fest um den Kopf schnürte. Er sei abwesend gewesen in der Zeit, erschöpft und launisch, berichten seine Freunde. Tamers Asyl waren Halle und Berlin. Wie ein Geist lief der Regisseur und Aktivist manchmal durch […]