Author Archives: klingklang

Hanna Ender

Hat ihre Liebe zum Radio mit 16 als Schülerpraktikantin bei “Fritz” entdeckt. Nach Umwegen über das Jugendmagazin Bravo und RTL als Reporterin bei Bremen Vier gelandet und erst in Bremen, dann an der Humboldt Universität in Berlin Neuere und Neueste Geschichte, Politikwissenschaften und Amerikanistik studiert. Media Fellow Ship an der Duke University (USA). Volontariat bei der apparat multimedia GmbH / radioeins (RBB). Seit 2010 als Freie Journalistin für radioeins, Fritz, Sputnik, 1Live, WDR5, DRadio Wissen, Das Ding, Bayern 2 tätig. Reist gerne und viel für ihre Reportagen, von New York nach San Francisco, von Kopenhagen bis Sarajevo – immer auf der Suche nach Geschichten jenseits vom Mainstream.

Tin Fischer

Analysiert Daten und schreibt Reportagen, in der Regel im Wochen- und Monatstakt. Die Texte und Grafiken sind in der Neon, der NZZ am Sonntag, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung oder im SZ-Magazin erschienen. Autor des Datenanalyse-Buches “Nach dem Wochenende bin ich erstmal #krank: Was Instagram über uns verrät” (Piper 2016) und der Rubrik “Deutschland verstehen mit Instagram” im Magazin DB mobil. Hat an der Freien Universität Berlin Geschichte studiert und dort das Campusmagazin FURIOS gegründet. Macht Reportagen.fm

Yannic Hannebohn

Yannic Hannebohn arbeitet als freier Reporter, Moderator und Audioproduzent in Berlin. Sein Schwerpunkt sind Podcasts und Formatentwicklung mit mehr als fünf Jahren Erfahrung. Als Reporter interessiert er sich für die Momente, in denen Medien die Gesellschaft verändern (Spoiler: immer). Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule in München. Seine Arbeiten erschienen unter anderem im Deutschlandradio, im ZDF, in der Süddeutschen Zeitung. Yannic ist aktuell Teil der Serienredaktion von Deutschlandfunk Nova.

Nadine Kreuzahler

Hat Filmwissenschaft, Neuere Geschichte und Publizistik in Berlin und Barcelona studiert. Recherchereisen und Praktika haben sie bisher in die USA, nach Mexiko, Spanien und in den Kosovo geführt. Berichtet als freie Autorin und Reporterin über soziale Brennpunkte, gesellschaftliche Schieflagen und kulturelle Phänomene, über (junge) Literatur und Musik für verschiedene öffentlich-rechtliche Sender wie RBB, Funkhaus Europa, Deutschlandradio Kultur. Ausgezeichnet mit dem Kurt-Magnus-Preis der ARD 2009. Seit 2008 darf sie ihre Begeisterung für elektronische Musik im Radio ausleben.

Zu hören im Soundgarden auf FRITZ vom rbb – alle zwei Wochen, samstags von 20.00 – 22 .00 Uhr.

Martin Reischke

Spricht mit inhaftierten Ex-Präsidenten in Guatemala, begleitet abgeschobene GIs in Mexiko und interviewt Menschenrechtsaktivisten in Honduras. Seit 2006 als Autor für Print, Hörfunk, Online und Fernsehen vor allem über Lateinamerika und als Referent zum Thema Globales Lernen tätig. Ausbildung an der Berliner Journalisten-Schule, vorher Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau, Limerick und Granada. Kunden: Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur, Deutsche Welle, Zeit Online, RBB, neues deutschland, DE Magazin, Insight Crime (USA / Kolumbien), Crónica Ambiental (Mexiko), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und andere.

Valerie Schönian

Geboren 1990 in Gardelegen, Sachsen-Anhalt, aufgewachsen in Magdeburg. Studierte Deutsche Philologie und Politikwissenschaft an der Freien Universität in Berlin. Wurde ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule in München. Machte das Blog-Projekt “Valerie und der Priester” aus dem das Buch entstand: “Halleluja. Wie ich versuchte die katholische Kirche zu verstehen”, erschienen 2018 bei Piper. Seit 2017 arbeitet sie für die ZEIT. Zunächst als Redakteurin im Leipziger Büro, seit 2019 als freie Autorin. Moderiert seit 2019 mit ihrem Kollegen Michael Schlieben den Podcast “Wie war das im Osten?” von ZEIT Online. Ist Herausgeberin von Reportagen.fm

Soundgarden am Samstagabend

Von Nadine Kreuzahler

Er sei ein Getriebener, sagt Douglas Greed von sich selbst. Sein Ventil: die Musik. Seit fast zehn Jahren mischt Mario Willms unter seinem Douglas-Greed-Pseudonym von Jena aus die Technowelt auf. Im Mai erschien sein zweites Album „Driven“ auf dem Berliner Label BPitch Control. Vor seiner Album-Release-Party im Club Ritter Butzke hat Douglas Greed Nadine Kreuzahler im Fritz-Studio besucht und mit ihr über das Getriebensein, Erweckungsmomente und Anfänge im Hip Hop gesprochen. Continue reading

Der Bowie-Moment: Ziggy Stardust, Currywurst und eine Email

Von Nadine Kreuzahler

Der britische Popstar David Bowie ist zurück in Berlin: zwar nicht persönlich, aber seine Notizbücher, Zeichnungen, Videos, Fotos und seine Musik. Zu bewundern sind die rund 300 Original-Objekte in der großen David Bowie Ausstellung, die vom Londoner Viktoria und Albert Museum aus nach Berlin gereist ist. Noch bis zum 10. August gastiert sie im Martin-Gropius Bau. Von Nadine Kreuzahler Continue reading

m-zehn.de

Berlin – Stadt der drei Millionen Geschichten. Alltägliches und Außergewöhnliches: ungeschönt, glaubhaft und persönlich. Eine Hörstück-Serie, begleitet von einer Online-Dokumentation, die plötzlich und mittenrein in fremde Leben führt.

Nadine Kreuzahler, Jenny Marrenbach und Johannes Nichelmann haben mit Menschen aus der Straßenbahnlinie M10 der Berliner Verkehrsbetriebe über die wichtigen Themen des Lebens gesprochen. Zusammen ergibt sich daraus ein multiperspektivisches Klangbild, in dem sich ein Verkäufer einer Obdachlosenzeitschrift und ein Immobilienkaufmann flüchtig begegnen können. 

Die Hörstück-Serie – auf kulturradio vom rbb im Februar 2014 immer Montag bis Freitag um 9:45 und 14:10 Uhr und hier auf dieser Seite das ganze Jahr zum Nachhören.

Nominiert für…

…den PRIX EUROPA 2014 (Online)
…den Crossmedia Preis 2015

Pressestimmen:

“M10: Die denkbar glaubwürdigste Bühne. (…) Herausgekommen sind 24 Hörstücke aus der M10, ein kaleidoskopartiges Soziotop, vom überzeugten Kapitalisten bis zur systemkritischen Krankenschwester, vom Berlin der zwanziger Jahre bis zum nächsten Montag, von Vietnam bis Warschauer Straße.”

(Markus Ehrenberg, “Der Tagesspiegel” vom 01. Februar 2014)

“Und der Straßenfeger Verkäufer berichtet dass er pro Zeitung zehn Euro verdiene. Die meisten wollten das Papier gar nicht haben, sondern nur spenden, was ihn auf die Geschäftsidee mit der papierlosen Zeitung gebracht habe, die paperless news ‘Ich hoffe dass da was draus wird. Ich werde da hinterher sein.’ Was er genau vorhat und ob er schon von der Erfindung des Internets weiß, erfahren wir leider nicht. Aber das ist wohl auch im Sinne einer Reihe mit Begegnungen kurz wie eine Tramfahrt. Oder wie er einer der Tramfahrer formuliert ‘Solange mir hier niemand hinkotzt sollen sie machen.’”

(Juliane Wiedemeier, “Prenzlauer Berg Nachrichten Online” vom 04. Februar 2014)

“Das Format passt sowohl zum Nebenbeimedium Radio als auch in die Digitalära – zumal es sich auch zunutze macht, dass ohne Bildebene der latente Exhibitionismus, der mitschwingt, wenn Menschen sich in sozialen Netzwerken selbst darstellen, weithin entfällt. Und eine Straßenbahn, in der man sich vergleichsweise entschleunigt bewegt und in kurzer Zeit einer großen Zahl anderer Menschen begegnet, ist selbst dann, wenn sie allein akustisch vermittelt wird ein guter Schauplatz. Einsteigen und mitfahren – darauf macht die Serie Lust.

(Christian Bartels, “epd medien” vom 14. Februar 2014)

Foto: © Ali Ghandtschi/ rbb

(Stream von kulturradio.de)