m-zehn.de

Berlin – Stadt der drei Millionen Geschichten. Alltägliches und Außergewöhnliches: ungeschönt, glaubhaft und persönlich. Eine Hörstück-Serie, begleitet von einer Online-Dokumentation, die plötzlich und mittenrein in fremde Leben führt.

Nadine Kreuzahler, Jenny Marrenbach und Johannes Nichelmann haben mit Menschen aus der Straßenbahnlinie M10 der Berliner Verkehrsbetriebe über die wichtigen Themen des Lebens gesprochen. Zusammen ergibt sich daraus ein multiperspektivisches Klangbild, in dem sich ein Verkäufer einer Obdachlosenzeitschrift und ein Immobilienkaufmann flüchtig begegnen können. 

Die Hörstück-Serie – auf kulturradio vom rbb im Februar 2014 immer Montag bis Freitag um 9:45 und 14:10 Uhr und hier auf dieser Seite das ganze Jahr zum Nachhören.

Nominiert für…

…den PRIX EUROPA 2014 (Online)
…den Crossmedia Preis 2015

Pressestimmen:

“M10: Die denkbar glaubwürdigste Bühne. (…) Herausgekommen sind 24 Hörstücke aus der M10, ein kaleidoskopartiges Soziotop, vom überzeugten Kapitalisten bis zur systemkritischen Krankenschwester, vom Berlin der zwanziger Jahre bis zum nächsten Montag, von Vietnam bis Warschauer Straße.”

(Markus Ehrenberg, “Der Tagesspiegel” vom 01. Februar 2014)

“Und der Straßenfeger Verkäufer berichtet dass er pro Zeitung zehn Euro verdiene. Die meisten wollten das Papier gar nicht haben, sondern nur spenden, was ihn auf die Geschäftsidee mit der papierlosen Zeitung gebracht habe, die paperless news ‘Ich hoffe dass da was draus wird. Ich werde da hinterher sein.’ Was er genau vorhat und ob er schon von der Erfindung des Internets weiß, erfahren wir leider nicht. Aber das ist wohl auch im Sinne einer Reihe mit Begegnungen kurz wie eine Tramfahrt. Oder wie er einer der Tramfahrer formuliert ‘Solange mir hier niemand hinkotzt sollen sie machen.’”

(Juliane Wiedemeier, “Prenzlauer Berg Nachrichten Online” vom 04. Februar 2014)

“Das Format passt sowohl zum Nebenbeimedium Radio als auch in die Digitalära – zumal es sich auch zunutze macht, dass ohne Bildebene der latente Exhibitionismus, der mitschwingt, wenn Menschen sich in sozialen Netzwerken selbst darstellen, weithin entfällt. Und eine Straßenbahn, in der man sich vergleichsweise entschleunigt bewegt und in kurzer Zeit einer großen Zahl anderer Menschen begegnet, ist selbst dann, wenn sie allein akustisch vermittelt wird ein guter Schauplatz. Einsteigen und mitfahren – darauf macht die Serie Lust.

(Christian Bartels, “epd medien” vom 14. Februar 2014)

Foto: © Ali Ghandtschi/ rbb

(Stream von kulturradio.de)